Briefe frankieren mit dem Kugelschreiber

ROSTOCK / LÜBECK, 2. September 2018

Neuer Service von NordBrief: Ab sofort kann man einen zehnstelligen Code per SMS anfordern und dann von Hand auf den Brief schreiben. „Das ist für alle Kunden attraktiv“, sagt Martin Adolf von NordBrief.

Wer schnell einen Brief oder Großbrief absenden will, aber gerade keine Marke zur Hand hat, kann ab sofort einen ganz neuen Service nutzen: Einfach selbst einen Code auf den Brief schreiben – und ab geht die Post. Möglich macht das „PortoNow“, die neue digitale Briefmarke von Nordbrief.

„Dieser Service ist für alle attraktiv, für jüngere und ältere Kunden“, sagt Martin Adolf, stellvertretender Vertriebsleiter von Nordbrief, ein Tochterunternehmen der Lübecker Nachrichten. Wer „PortoNow“ nutzen will, muss eine SMS mit dem Wort „Brief“ oder „Großbrief“ an die Nummer 66777 senden. Danach erhält der Kunde einen zehnstelligen Zahlencode, den er von Hand gut lesbar rechts oben auf den Brief schreibt. Danach kann der Brief schon in den NordBrief-Briefkasten geworfen werden und wird deutschlandweit versendet. Der Code wird beim Versand manuell geprüft, später ist eine maschinelle Prüfung geplant. Bezahlt wird dieser Dienst automatisch, die Kosten werden in der monatlichen Abrechnung der Handygebühren aufgelistet. 1 Euro beträgt das Porto für einen Standardbrief mit bis zu 20 Gramm Gewicht, 2 Euro für einen bis zu 500 Gramm schweren Großbrief. „Wir sehen in PortoNow einen zusätzlichen Dienst, der die konventionelle Briefmarke in keinem Fall ablösen soll“, erklärt Martin Adolf.

Nordbrief biete neben der digitalen Briefmarke einen Komplettservice aus einer Hand im Briefversand, erklärt Geschäftsführer Dennes Herm, und zwar von der Dokumentenerstellung zum Druck bis über den Versand zur Zustellung – Full Service für Firmenkunden. „Die digitale Transformation wird im Postgeschäft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Daher ist der Weg der digitalen Briefmarke nur die logische Schlussfolgerung der Kundenwünsche nach einer zügigen, unkomplizierten Lösung“, sagt Herm. Neben Lübeck machen auch die Nordbrief-Standorte Rostock, Kiel, Rendsburg und Schwerin bei „PortoNow“ mit.